Organspende

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Dr Eckart von Hirschhausen

Dr. Eckart v. Hirschhausen mit einem Teil des Organspende Aufklärung Live Teams in Gießen

 

Auszug aus einen Interview
mit Dr. Eckart v. Hirschhausen:

Seit wann besitzen Sie einen Organspendeausweis?

Seit Beginn meines Medizinstudiums. Ich denke, wer einmal konkret mit Menschen zu tun hatte, die auf ein lebensrettendes Organ warten – und mit Menschen, die ihre Organe jetzt nicht mehr brauchen – versteht sofort, dass jeder gerne empfängt – und dafür braucht es jeden potentiellen Spender!

 

Was hat Sie dazu bewogen, den Ausweis auszufüllen?

Ich habe einen Organspendeausweis, denn ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Zumindest in Teilen. Das Gehirn ist ja das einzige Organ, bei dem man lieber Spender ist als Empfänger. Also hoffe ich, dass noch viele Menschen ihres benutzen, sich ein Herz fassen und einen Ausweis besorgen. Damit jeder weiß: Sie haben das Herz am rechten Fleck! Und es schlägt im besten Fall noch lange weiter...
 

Warum denken Sie, hat noch nicht jeder in Deutschland einen Ausweis?

In dem legendären „Dead Parrot“-Sketch von Monty Python streiten sich zwei Männer in einer Zoohandlung über einen verblichenen Papageien, der nur noch an seiner Stange hängt, weil er daran festgenagelt wurde. Metaphysisch: wir tun uns mit dem Loslassen schwer, gerade auch posthum.
Die Deutschen sind eigentlich sehr großzügig, wenn es ums Spenden geht. Nur beim eigenen Körper werden sie plötzlich geizig. Dieser Geiz kostet viele auf der Warteliste das Leben. Zwei Ängste gilt es zu zerstreuen: erstens wird niemand als Spender schlechter behandelt, im Gegenteil. Zwei unabhängige Ärzte kümmern sich um eine zweifelsfreie Diagnose, sozusagen die Kündigung des Mietverhältnisses, den endgültigen Verzicht auf Eigenbedarf. Zweitens denkt so mancher: na, meine Leber will keiner mehr haben. Diese Entscheidung sollte man ebenfalls den Profis überlassen, man kann ja Vieles brauchen, bis hin zur Hornhaut. Jetzt denken die Frauen: Hornhaut? Ich hobel die immer ab, soll ich die schon mal sammeln? Nein – gemeint ist die am Auge!

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

 

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